Arbeitskreis Biomasse Bergisches Städtedreieck / Kreis Mettmann
Klimawandel und Klimaschutz sind in den letzten beiden Jahren endgültig ins
Zentrum gesellschaftlicher und politischer Diskussionen gerückt. Der Sturm Kyrill
hat mit seinen Verwüstungen im Januar 2007 allen Bürgerinnen und Bürgern der
drei Bergischen Großstädte und des Kreises Mettmann leidvoll vor Augen geführt, welche Auswirkungen ein stark verändertes Klima haben kann. Dies gilt sowohl für den globalen als auch für den regionalen Maßstab.
Die gute Botschaft dabei ist, dass Lösungswege für die Herausforderungen
des Klimawandels bereits erprobt vorliegen: vermehrte Anstrengungen zum Energiesparen und zur Energieeffizienz einerseits und der zunehmende Einsatz erneuerbarer Energien andererseits. Die Europäische Union und die Bundesrepublik Deutschland zeichnen sich dabei in vielen Bereichen weltweit als Vorreiter aus.
Die Umsetzung der ambitionierten Ziele kann jedoch nur gelingen, wenn auf allen Ebenen Anstrengungen unternommen werden. Die Rolle der Kreise und Städte bei der Bewältigung des Klimawandels und ihr Beitrag zum globalen Klimaschutz werden deshalb in Politik und Verwaltung vieler Gebietskörperschaften in Nordrhein-Westfalen derzeit engagiert diskutiert. Man kann beobachten, dass ein regelrechter Wettbewerb um neue Projekte ausgebrochen ist.
Broschüre "Erneuerbare Energien Statusbericht 2000-2007"
Die Broschüre soll zeigen, dass die Bemühungen in den drei Bergischen
Großstädten und im Kreis Mettmann um den Einsatz der erneuerbaren Energien
nicht erst am Anfang stehen. Die hier vorgelegte erste Bilanz des Einsatzes der
erneuerbaren Energien 2000 - 2007 zeigt, dass seit Beginn der 1990er Jahre,
verstärkt jedoch seit der Jahrtausendwende, ein erfreulich stetiger, zum Teil sogar
beschleunigter Einsatz dieser Techniken bei privaten und öffentlichen Bauherren
zu verzeichnen ist.
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